Psyche

Sie funktioniert über das sogenannte Limbische System in unserem Gehirn, welches nur Angst und Belohnung kennt. Also eine Art Schwarz-Weiss-Denken. Das ist der Grund, weshalb es therapeutisch schwieriger ist, erfolgreich an die Psyche zu gelangen. Jedes Ereignis wird entweder als erfreulich oder furchtbar abgelegt. Etwas dazwischen gibt es nicht! Symbolisch gesehen, fehlen uns die Graustufen, welche es ermöglichen würden, mit negativen Erfahrungen besser umzugehen.

 

Die Psyche hat kein Selbstheilungssystem, wie der Körper. Sondern ist eine Art Festplatte, auf der alle Erfahrungen, ob positiv oder negativ gespeichert werden und sofort abrufbar sind. Unsere Psyche erinnert sich also umgehend an die gespeicherten Erlebnisse.

 

Die Verletzung der Psyche heisst Angst.

 

Wenn nun ein negatives Ereignis stattgefunden hat (egal wie lange zurück), geht es darum, dieses in einem gewissen Abstand betrachten (Graustufen schaffen) zu lernen, damit es an schlimmer Wirkung verliert. Dies geschieht durch Einsicht, Verstehen und bewusste Aufmerksamkeit. Gleichzeitig kann das «alte» negative Ereignis reduziert werden, indem neue positive Erlebnisse das alte zu überdecken vermögen. Somit ist der Umgang gewährleistet. – Denn auslöschen können wir sie nicht, aber reduzieren, damit wir nicht mehr daran leiden!

wohlum

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